Gurnigeltrails Sonntag 27. Mai 2018

Unsere dritte Club-Biketour führt uns in die Wälder und auf die Höhenzüge des Naturpark Gantrisch. Da sich im letzten Winter im Gebiet des Meierisli grosse Hangrutschungen ergeben haben, die das Gürbewägli unter sich begruben, werden wir eine neue Route befahren. Link zu den Ereignissen im Gurnigelwald: https://www.bernerzeitung.ch/region/thun/schutzwald-im-oberen-guerbetal-rutscht-ab-krisenstab-gebildet/story/12858216

Treffpunkt: Um 9:00 Uhr auf der Blumensteinbrücke, der Gürbebrücke der Hauptstrasse zwischen Wattenwil und Blumenstein. Wer mit dem Bike dorthin fahren möchte, trifft sich mit mir um 8:15 beim Bahnhöfli Steffisburg.

Wir fahren zunächst auf der Blumensteinseite der Gürbe entlang aufwärts. Bald erreichen wir eine asphaltierte Strasse, die uns mit moderater Steigung durch den Blumensteinwald leitet. Über Hasenegg, Schwändli, Bärgli und den Lischiwald biken wir auf einer weiterhin gut befahrbaren Naturstrasse hinauf nach Tschingel, wo die Strasse dann vorübergehend etwas schlechter und steiler wird. Der Wald lichtet sich und wir erreichen die Tschingelflue mit dem Gürbefall. Hier oben ist die Gürbe nur ein schmaler Bach, den wir mühelos überqueren können. Nach einer kurzen steilen Rampe gelangen wir zur Wasserscheide. Anstatt wie letztes Jahr direkt zum Gurnigel Berghaus abzuzweigen, folgen wir in leichtem Auf und Ab der Trasse der Langlaufloipe über die Süftenenegg und vorbei an der Schutzhütte bis zum Ottenleuebad. Hier ergeben wir uns Speis´und Trank.

Nach der Pause erklimmen wir den Hügelzug, den wir in der Nähe des Horbüelpasses erreichen. Jetzt folgt ein längerer Abschnitt der Gratkante entlang, mit immer wieder grandiosen Aussichten und interessanten Trails. Wir überqueren Pfyffe und Gägger, bevor wir über den Lotharsteig wieder zur Schutzhütte beim Schwarzenbühl gelangen. Der Gratweg geht weiter über die steile Schüpfeflue und vorbei am Selibüel zum Gurnigel Berghaus. Den Zigerhubel umrundend, erreichen wir nach einem letzten kurzen Anstieg den Oberen Gurnigel mit einem schönen Aussichtspunkt. Dort beginnt die erste längere Abfahrt, die über Felsplatten und Wurzeln zu einer Fahrstrasse führt. Auf dieser rollen wir flach hinüber zum Stafelalp-Trail. Der Weg ist zuoberst sehr ruppig, mit groben und meist rutschigen Felsen. Weiter unten wird es etwas flüssiger, der Weg bleibt aber anspruchsvoll. Von der Stafelalp fahren wir hinüber zur Gürbe. Milchwägli und Niveawägli bringen uns zurück zum Startpunkt auf der Blumensteinbrücke.

Die vollständige Strecke weist um die 2000 Höhenmeter und einige steile „Drückeranstiege“ auf. Manche steile Passagen können aber umfahren werden, zum Beispiel die Schüpfeflue. Auch für den ruppigen oberen Bereich des Stafelalp-Trails gibt es eine Alternative. Deshalb pendeln die folgenden Bewertungen zwischen drei und vier Sternen. 

Ausdauer: ¶¶¶¶¶ bis ¶¶¶¶ Langer, aber gleichmässiger Aufstieg auf den Gurnigel. Danach einige kürzere Steigungen, manche davon pääguhäärig steil. Einige davon können ausgelassen, resp. umfahren werden.

Technik: ¶¶¶¶¶ bis ¶¶¶¶ Abfahrten mit steilen, ruppigen und meist rutschigen Stellen. Die schlimmsten Passagen können auf alternativen Routen umfahren werden.

Anmeldung: Bis Samstag 26. Mai um 16 Uhr an Christoph Haussener, 078 843 12 68. Bitte angeben, falls Du von Steffisburg aus losfahren möchtest.

Link zur Route mit Höhenprofil:

https://map.wanderland.ch/?lang=de&bgLayer=pk&resolution=2.5&layers=Wanderland&trackId=4372910&season=summer&E=2601432&N=1177181